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Mountainbike-Action

P.O.N.

Es ist mal wieder soweit: Der aktuelle Newsletter geht in wenigen Minuten an die Abonnenten raus und mit ihm erscheint auch hier wieder ein Pic of the Newsletter. Dafür habe ich mir eine Actionaufnahme ausgesucht, die ich im August letzten Jahres fotografiert habe.

action_260812_035.jpg

Dieses Bild war das letzte eines Actionshootings. Eigentlich hatte ich alles schon zusammengepackt und wir waren auf dem Weg zurück zu den Autos. Doch dann sah ich diese Regenwolken und konnte nicht widerstehen…

Um schön viel von den imposanten Wolken zu sehen, fotografierte ich mit einem starken Weitwinkelobjektiv, was zwar zu leichten Verzerrungen des Fahrrades führte, mich in diesem Fall aber nicht stört. Eine sehr tiefe Kameraposition brachte noch ein wenig Gras im Vordergrund sowie möglichst viel Himmel mit ins Bild.

Um das spritzende Wasser einzufrieren brauchte ich auf jeden Fall Blitzlicht, das war mir klar. Außerdem wollte ich die Regenwolken schön düster abbilden, damit deren Stimmung nicht verlorenging. Um dies zu gewährleisten, musste ich den Himmel um mindestens eine Blende unterbelichten.

Also machte ich ein paar Testaufnahmen um herauszufinden, wie hell ich das vorhandene Tageslicht in die Belichtung mit einfließen lassen wollte. Der zweite Schritt war nun, meinen Systemblitz, der rechts neben der Kamera auf einem Lampenstativ stand, in der Leistung so zu regulieren, dass die der Radfahrer korrekt belichtet werden würde. Nachdem ich also mein Hauptmotiv gut ausgeleuchtet hatte, wollte ich dem Wasser noch etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Dafür legte ich einen zweiten Aufsteckblitz links der Kamera und ein Stückchen den Weg hinunter ins Gras und blitzte so von schräg hinten das spritzende Wasser an. Dadurch wurde es schön eingefroren, hebt sich schön hell von dem dunkleren Weg ab und gibt auch dem Fahrrad noch ein wenig mehr Kontur.

Der hintere Blitz wurde auf 105mm gezoomt, damit wirklich nur das Wasser und das Rad von ihm angestrahlt wurden, der vordere Blitz stand auf 35mm, damit er auch wirklich Rad und Radler traf. Die Verschlusszeit reduzierte ich auf 1/30s wodurch ein leichtes Mitziehen der Bewegung möglich wurde. Um sicherzugehen, dass der Fokus auch wirklich trifft, fokussierte ich bereits im Vorfeld auf die Pfütze, so dass ich nur noch abwarten musste, bis das Rad diese durchquerte.

Alles also kein Hexenwerk… Probiert es aus! :-)

- Martin -