Nina

Nina

Kürzlich kam Nina mal wieder zu mir ins Studio, mit der ich vor einiger Zeit schon mal ein Shooting am Baggersee gehabt habe. Bereits damals hatten wir in überschaubarer Zeit mehrere Looks fotografiert, was ich mir für dieses Shooting ebenfalls wieder vornahm.

Wie immer startete ich möglichst einfach, ohne großen Aufwand. Rollladen hoch, Modell ans Fenster und fertig… :-)

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Meine Fenster sind recht niedrig, weshalb ich mein Modell sich auch gerne setzen lassen. So kommt das Licht eher von oben und sieht manchmal etwas natürlicher aus:

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Mit ein wenig Photoshop-Spielerei sieht’s dann so aus:

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Hier gab ich praktisch noch keine Anweisungen, diese Bilder dienten praktisch nur dazu, sich “warm zu schießen” – Modell UND Fotograf.

Als nächstes sprang ich aus dem Fenster (das Studio ist ebenerdig… ;-)) und fotografierte Nina durch die Scheibe hindurch. Ebenfalls wieder ein sehr einfach zu fotografierendes Licht, bei dem sich auch das Modell praktisch frei bewegen kann.

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Als nächstes baute ich ein einfaches Highkey-Setup auf: einen Blitz für den Hintergrund, ein Hauptlicht für Nina und zweites Aufhelllicht, um den Lichtabfall nach unten zu kompensieren (mein Studio ist recht nieder, da braucht man das immer wieder mal). In kleinen Studios muss man bei solch einem Setup oft aufpassen, dass nicht zu viel Licht vom Hintergrund auf das Modell reflektiert wird. Ich stelle immer sicher, dass maximal eine Blende mehr Licht vom Hintergrund auf mein Modell trifft, als von vorn kommt. Messe ich also auf meinem Modell Blende 8 von vorn, dann darf von Modell zum Hintergrund maximal Blende 11 gemessen werden – sonst kommt es zu Überstrahlungen und Kontrastverlust.

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Außerdem hat man in kleinen Studios auch immer mit einer Menge Streulicht zu kämpfen. Das kann für eine Aufnahmesituation positiv sein, ein einer anderen wiederum das Bild ruinieren. Um beim obigen Bild von Nina dennoch diese schönen dunklen Linien um ihren Körper zu behalten, der sie noch plastischer vom Hintergrund trennt, plazierte ich zwei Lichtschlucker direkt neben ihr und außerhalb des Bildfeldes.

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Und um zu zeigen, dass Nina auch anders kann :-) :

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Zum Abschluss wollte ich ein paar Bilder fotografieren, die etwas gemütlicher wirken, an ein Homeshooting erinnern. Dafür stellte ich einen 1,20m x 2,00m großen Diffusor auf und blitzte durch diesen mit großem Abstand hindurch, so dass die ganze Szenerie in gleichmäßiges, sehr weiches Licht getaucht wurde. Dazu zündete ich ein paar Kerzen in orientalischen Laternen an und kroch ein wenig vor Nina auf dem Boden rum, während diese es sich auf der Couch gemütlich machte…

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Rundherum hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, mit Nina zu arbeiten und ich würde mich freuen, wenn es mal wieder klappt!

- Martin -


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2 commenti su “Nina

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