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Ein weiterer Modelltest

Im Prinzip ist dieser Beitrag allerdings ein Test für drei Modelle: Zum einen war es mein Modell Angela, die zwar noch wenig Erfahrung mitbrachte, aber mir supertolle Gesichtsausdrücke anbot. Zweitens habe ich mir vor einiger Zeit einen Akku-Generator mit 600Ws zugelegt, den ich in meinen bisherigen Aufträgen noch nicht ganz ausreizen konnte und den ich bei diesem Shooting von minimaler bis voller Leistung austesten wollte. Und die dritte Baustelle war meine (zum Zeitpunkt des Fototermins) neue Canon EOS 6D, die ich unbedingt auch unter sehr kontrastreichen Bedingungen austesten wollte.

Dieser Beitrag soll sich nun erstmal um Angela drehen. Den Beitrag zur Canon EOS 6D findet ihr bereits auf dem Blog.

Angefangen habe ich – wie bei den meisten meiner Shootings mit engeren Ausschnitten und auch rein mit Tageslicht, da diese Kombination in aller Regel den einfachsten Einstieg für die Modelle (und auch mich) darstellt.

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Nachdem Angela bei den ersten Aufnahmen kaum Scheu zeigte, bin ich recht schnell dazu übergegangen, mit Tageslicht und Blitzlicht gemischt auszuleuchten. Zum einfacheren Vergleich gleich nochmals eine S/W-Variante:

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Zur technischen Erklärung für obiges Foto: Ich habe die Belichtung an der Kamera so gewählt, dass der Hintergrund sehr hell, luftig, leicht wirkte, jedoch keine großen Flächen ausfressen. Dies einmal getan, musste der Blitz lediglich in der Leistung soweit angepasst werden, dass auch Angelas Gesicht gewünscht belichtet wurde. Letztendlich habe ich hier bei ISO 100 mit 1/160s und Blende 8 fotografiert.

“Warmgeschossen” vergrößerte ich den Bildausschnitt und erhöhte die Blitzleistung, so dass ich die Sonne mit ins Bild nehmen und den Himmel schön gesättigt wiedergeben konnte.

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Da die Sonne sehr hoch stand, ergab dies aber keine gute Komposition, weshalb ich den Bildausschnitt doch wieder veränderte.

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Nach all diesen Bildern wollte ich noch ein etwas anderes Setting und wir gingen 10m weiter, so dass ich etwas unscharfen Vordergrund im Bild integrieren konnte.

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Dann kam noch ein wenig Wind auf, der zusammen mit den langen Haaren perfekt war!

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Und da mir die Bewegung in den Haaren so gut gefiel, wollte ich ein noch etwas luftigeres Bild haben und schaltete den Blitz aus, um offenblendig die gleiche Aufnahme nochmals zu erhalten – zum Glück!

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Abschließend wollte ich nochmals eine Aufnahme, bei der das Blitzlicht dominierte:

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Alles in allem muss ich sagen, dass Angela das wirklich gut gemacht hat. Vom Posing her war sie noch sehr unsicher, aber ich bin mir sicher, dass sie mit etwas Übung das auch noch super hinbekommen wird.

- Martin -


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