Sarah

Homeshooting mit Sarah – Teil 2



Wie versprochen gibt es nun den zweiten Teil des Homeshootings mit Sarah. Während wir anfangs im Wohnzimmer auf einer großen, weißen Couch fotografierten und auf einen möglichst entspannten, anfangs leichten und hell ausgeleuchteten Look aus waren, leuchtete ich im Verlauf des Shootings immer selektiver aus. Und so wie ich mein Licht an weniger Stellen brachte, so verhielt sich auch Sarah mit ihrer Kleidung… :-)

Wir zogen um ins Schlafzimmer, welches dicke rote Streifen an der ansonsten weißen Wand hatte, welchen ich als Hintergrund wählte. Mein Licht blieb gleich wie am Anfang, d.h. ich beließ einen Systemblitz (in diesem Fall ein Sunpak 120J) in der 28″-großen Softbox, entfernte jedoch wieder die Wabe, im ein wenig mehr Streulicht zu erhalten. Positioniert wurde die Softbox direkt rechts außerhalb des Bildfeldes leicht über Sarahs Augenhöhe.



Wichtig bei diesen Aufnahmen mit recht engem Schnitt und der starken, vertikalen Struktur im Hintergrund war, dass Sarah eine möglichst dynamische Pose einnimmt. Ein zu gerades Posing hätte sich zu sehr dem Hintergrund angepasst.



Nach einigen dieser Aufnahmen wollte ich etwas mehr zeigen. Nein, Jungs, nicht das, was ihr jetzt meint/hofft. ;-) Wenn ich schon in einer Wohnung fotografiere, wollte ich nicht nur Hintergründe fotografieren, die ich genauso gut im Studio hätte aufbauen können. Ich wollte also die Szene vergrößern, was nicht ganz so einfach war, da zwischen der hier gezeigten und der gegenüberliegenden Wand ca. 3m lagen. Also nicht wirklich viel Platz. So machte ich aus Not eine Tugend und verkroch mich mit meiner Kamera hinaus in den Flur, beließ die Softbox jedoch im Raum Sarah.

Der Plan war, eine etwas intimere Szene zu schaffen, indem wir durch eine halb geöffnete Tür bei gedämpftem Licht schauen, wo uns eine hübsche, sexy gekleidete Frau erwartet. Dabei wollte ich eine schöne Reflexion im glänzenden Parkettboden erzielen, was eine nicht zu tiefe Kameraposition erforderte. Das Stückchen des Nachttisches, welches gerade noch zu sehen ist, trägt zur Szene bei, da so der Bezug zum Schlafzimmer hergestellt wird und die intime Atmosphäre unterstreicht.



Obwohl mir dieser Ansatz hervorragend gefiel, war mir auf Dauer jedoch Sarah etwas zu klein im Bild, weshalb ich etwas näher wieder in Richtung Tür rückte. Das Licht blieb identisch, lediglich der Ausschnitt änderte sich. Durch die verringerte Distanz verlor ich zwar den Türrahmen und die Reflexion im Boden, konnte jedoch mehr vom Nachttisch und einen Teil des Bettes integrieren, womit die Bildstimmung ähnlich blieb.





Auch diese Bilder sind wieder ein gutes Beispiel dafür, dass man wirklich nicht viel Technik braucht, um tolle Model-Fotos herzustellen. Ein Blitz, ein Modell und ein wenig kreative Spielerei! Probiert es aus!

- Martin -


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